Hil­fe annehmen

Wie woh­nungs­lo­se Frau­en bei HORI­ZONT gestärkt ihre Zukunft gestalten

Nach­dem Jacky mit 18 Jah­ren zu Hau­se raus­ge­wor­fen wur­de, hat sie schon früh gelernt, auf eige­nen Bei­nen zu ste­hen und sich selbst um alles zu küm­mern. Erst kam sie über­gangs­wei­se bei einer guten Freun­din unter, dann im betreu­ten Woh­nen. Im Juni 2018 dann durf­te sie eine eige­ne Woh­nung im neu eröff­ne­ten HORI­ZONT-Haus Domagk­park („als das Haus noch nach Far­be roch“) bezie­hen. Sie konn­te ihr Glück kaum fas­sen. Mit einem unbe­fris­te­ten Miet­ver­tag in der Hand konn­te sie sich end­lich auf ihre beruf­li­che Zukunft kon­zen­trie­ren. Damals ging Jacky auf die Fach­ober­schu­le für Sozi­al­we­sen und hat dort erfolg­reich ihr Fach­ab­itur absol­viert. Nach­dem sie anschlie­ßend ein Jahr lang gear­bei­tet hat­te, um Erfah­run­gen zu sam­meln, hat sie sich ent­schie­den, das all­ge­mei­ne Abitur oben­drauf zu set­zen – für die Prü­fun­gen berei­tet sie sich aktu­ell vor.

Gera­de hat sie Wech­sel­un­ter­richt in Kom­bi­na­ti­on mit Distanz­un­ter­richt und will das alles eigent­lich allein schaf­fen, ohne Hil­fe von außen. Aber ohne Lap­top oder Tablet hat sich die Situa­ti­on als sehr her­aus­for­dernd dar­ge­stellt. Dank finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung durch ihren Vater konn­te sie sich einen eige­nen Lap­top besor­gen, da es auch nach zahl­rei­chen Anträ­gen kei­ne Unter­stüt­zung von öffent­li­chen Stel­len gab. Und auch, wenn es dar­um geht, Unter­la­gen aus­zu­dru­cken, wen­det sie sich nun ger­ne ans HORIZONT-Team.

Jacky hat in den letz­ten Wochen und Mona­ten gelernt, dass es alles ande­re als schwach ist, auch mal Hil­fe anzu­neh­men, um ihre Zie­le zu errei­chen: Sie möch­te das Abitur erfolg­reich bestehen und anschlie­ßend einen Stu­di­en­platz an der Uni­ver­si­tät in Mün­chen bekom­men, um Grund­schul­lehr­amt zu stu­die­ren. Für die Abitur­prü­fun­gen im Juni drü­cken wir Jacky ganz fest die Daumen!

Mit Ihrer Spen­de machen Sie wei­te­re Erfolgs­ge­schich­ten in unse­ren HORI­ZONT-Häu­sern mög­lich. Herz­li­chen Dank!